| Bei der Vielzahl der heute angebotenen Kampfsportarten und Kampfkünste ist es sicherlich nicht einfach, die richtige Wahl für sich selbst zu treffen. Zunächst einmal sollte jeder für sich selbst klären, was er von seinem Kampfsport oder seiner Kampfkunst erwartet:

  • Möchte ich einen traditionellen Kampfsport oder eine Wettkampf-Sportart betreiben?
  • Möchte ich mich nur fit halten oder soll die Selbstverteidigung im Vordergrund stehen?

All dies bietet das Muaythai.

Die Thais entwickelten im Laufe der Jahrhunderte auf den Schlachtfeldern eine realistische Selbstverteidung. Nur wirklich funktionierende Techniken wurden auch angewendet. Diese wurden über Generationen weitergegeben und verbessert. Erst später wurde aus diesen Kampftechniken das Muaythai zu dem Wettkampfsport entwickelt, den man heute weltweit kennt. Kaum eine andere Kampfsportart hat in den vergangenen zehn Jahren so sehr an Popularität gewonnen wie das Muaythai, das momentan auf dem Weg der olympischen Anerkennung ist.

Im Muaythai unterscheidet man den Breitensport und den Leistungssport.

Der Breitensport bietet:  Fitness (Muaythai Crosstraining) | Selbstverteidigung (Pongkan Tua) | Leistungsnachweis über Muaythai Khanprüfungen

Der Leistungssport bietet: Wettkämpfe im Amateurbereich | Wettkämpfe im Profibereich

 

Eine Verpflichtung an Wettkämpfen teilzunehmen besteht in keinem der Clubs des Muaythai Bund Bayern (M.T.B.B.).

Über den M.T.B.B. können sich Sportler und Sportlerinnen über die Landesmeisterschaften und die jährlich stattfindende Deutsche Meisterschaft für das Nationalteam qualifizieren, welches an den Europa- und Weltmeisterschaften der International Federation of Muaythai Amateur (I.F.M.A.), wie auch an den SportAccord Combat Games (I.O.C., nur 15 anerkannte Kampfsportarten) teilnimmt.